Die vielen neuen RE Händler

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Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon LupoII am Fr 3. Nov 2017, 17:49

....gaben ja schon zu reden hier im Forum, vor allem kritisch und negativ. Wie muss ich mir als Laie das vorstellen, wenn ein Händler eine neue Marke in sein Sortiment aufnimmt. Wer schult wie oder überhaupt das Team? Oder ist es so, dass jeder ausgebildete (Motorrad)-Mechaniker an allen Marken qualifiziert herumschrauben kann, wo kann er/sie sich Informationen besorgen usw. Schön wäre es, wenn ein solcher "Neuhändler" hier im Forum unterwegs wäre und einmal berichten könnte wie das abläuft. Vielleicht könnten dann viel (Vor)-Urteile relativiert und somit mehr Sicherheit verbreitet werden.

Gruss
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon Silence am Fr 3. Nov 2017, 20:05

Hallo Lupoll,

bin absoluter Laie auf diesem Gebiet und so garkein Betriebswirt, aber ich stelle mir das so vor:

Ein x-beliebiger Motorradhändler bewirbt sich beim Importeur (zur Zeit KSR Austria bzgl. u. a. RE) um die "Aufnahme" als Vertragspartner zum Vertrieb der Marke und der Fahrzeuge inkl. Wartung, Ersatzteile, Gewährleistung- bzw. Garantieabwicklung. Ob es unbedingt in der wohl selbstverständlich vorhandenen Werkstatt eines Meisters bedarf, da bin ich mir nicht sooo sicher.
Dann wird dem Vertragshändler aufgegeben werden welche Anzahl an Modellen er im Jahr beim Importeur abzunehmen hat und auch wie er sein Ladengeschäft in Bezug auf die Marke zumindest annähernd zu gestalten hat. Bei den Händlern, die ich bisher besuchte, waren meist die gleichen RE-Spezifischen "Accessoires" vorhanden...!

Tja, das Erfordernis eines Nachweises besonderer fachlicher Voraussetzungen in Bezug auf die spezielle Royal Enfield Technik vage ich zu bezweifeln, aber wie gesagt, dies alles ist nur die Einschätzung eines Laien.

Nachtrag: da wo ich meine Enni kaufte, wusste selbst der nachweislich hochdotierten Motorradmechatronikermeister nicht, das bei der Efi die Ventile nicht eingestellt werden müssen ... Das sagte ich ihm erst bei Abholung und Nachfrage nach den Arbeiten und Kosten für die Erst Inspektion. Ich ließ diese dort nicht machen! ;)
Gruß,

Chris


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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon Ekatus Atimoss am Fr 3. Nov 2017, 21:35

Also Schulung gab es beim alten Importeur wohl eher nicht (vor ca. 5 Jahren). Den Händler in Droyßig dazu befragt, es gäbe ein Reparaturhandbuch. Er schien aber seins verlegt zu haben, denn er musste auf das Urlaubende bei EifelTec warten, um das Drehmoment für die Mutter am Ritzel zu erfragen. Den Neuanmeldungen hier im Forum konnten man dann entnehmen, dass es für einen Royal Enfield Händler als Voraussetzung nicht mehr bedurfte, als seine Unterschrift unter den Händlervertrag zu setzen. Sogar "nur verticken, ohne Werkstatt" soll es gegeben haben. Der neue Importeur hat dann Kehraus gemacht - ob das nach Kompetenz oder nach Umsatz erfolgte, ist dann noch die Frage.

Gruß
Michael
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon DerspitzeHans am Sa 4. Nov 2017, 01:15

Warum hat Royal Enfield in einem 3. Welt Land so lange überlebt? Mit einem im Grunde steinalten Krad, nie konsequent weiterentwickelt wie zum Beispiel eine HD Sportster. Eine Ur Enfield kann in jeder Dorfschmiede, die auch die Einachser wartet, mehr oder weniger am Fahren gehalten werden. Kann man ja auch prima nachverfolgen, der erste Diesel wurde aus der Not heraus dareingepflanzt, weil er zufällig in der indischen Schmiede rumlag.
In der Geschichte findet man eine Parallele, den Ford T. So konstruiert, das er mit geringstem Aufwand lange fahrbereit bleiben konnte. Die Werkstatt die man wählte, musste nur technische Grundkenntnisse haben.
Und beide Modelle haben funktioniert. Die Amis und die Inder konnten billig und lange fahren. Es gibt heute noch ein paar der ersten India Enfields und ein paar Ford T rollen auch noch.

Der Landmaschinen Konzern Eicher hat doch damals auch klug mitgedacht, ein paar der Paletten hier in Europa in die Läden zu stellen. Ein gelbes Buch mit Daten und Handgriffen und die Sache läuft. Und da im Grunde klar war, dass nur Individualisten und indische Auswanderer sich so etwas kaufen, hat es auch gut funktioniert. Vielleicht gar besser, als Eicher sich das vorgestellt hat.
Bis zu dem Tag, wo die Umwelt und Sicherheitssanktionen in Europa zu einer Neukonstruktion zwangen. Denn die EFI und deren Nachfolger werden nicht mehr von obiger Käufergruppe gekauft, sondern schwimmen in der Retrowelle mit. Es sind keine „Oldtimer“ mehr, man verzeiht die Fehler nicht mehr und die Marke verliert ihren Welpenschutz, den sie über sechzig Jahre hatte. Dazu kommt, das sich die Sparte Motorrad wohl auf einmal rechnen muss wohl.
Ich lehn mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, das die Marke ohne diese Foren in Europa tot wäre.
Hans Gerd

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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon Hans H am Sa 4. Nov 2017, 08:04

@DerspitzeHans
Denn die EFI und deren Nachfolger werden nicht mehr von obiger Käufergruppe gekauft, sondern schwimmen in der Retrowelle mit. Es sind keine „Oldtimer“ mehr, man verzeiht die Fehler nicht mehr und die Marke verliert ihren Welpenschutz, den sie über sechzig Jahre hatte.

Hallo Hans Gerd,
deiner Bewertung stimme ich überwiegend zu. Besonders der zitierte Satz trifft den Kern. Sobald die "Pre-units" von der Strasse verschwunden sind,
(in Indien sieht man schon kaum noch welche) wird RE ein beliebiger Motorradhersteller sein, und zumindest in Europa, eher Kundschaft verlieren,
weil er trotz aller Anstrengung nicht mit der japanischen und europäischen Konkurrenz mithalten kann.
Gruß
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon Bulli am Sa 4. Nov 2017, 14:11

SO isses, bzw. wirds kommen.
Bzgl. der "Schulungen"....
WER bitteschön soll denn im Auftrag des Importeurs KSR-Group in Österreich (die selbst nichtmal eine ordentliche eigene Werkstatt haben......) diese "Schulungen" durchführen..?! Als offizieller Enfield-Händler muss man NICHTS, außer ein Gewerbe haben und einige Maschinen als Mindestorder bestellen..... und dann irgendwann auch bezahlen. Irgendwie muss man wohl auch eine Motorradwerkstatt (mit der man zumindest "koperiert") angeben... War schon immer so....Tja....., da relativieren sich dann auch so manche Verkaufs-Preise.... :roll:
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon LupoII am Sa 4. Nov 2017, 17:58

Silence hat geschrieben:
Nachtrag: da wo ich meine Enni kaufte, wusste selbst der nachweislich hochdotierten Motorradmechatronikermeister nicht, das bei der Efi die Ventile nicht eingestellt werden müssen ... Das sagte ich ihm erst bei Abholung und Nachfrage nach den Arbeiten und Kosten für die Erst Inspektion. Ich ließ diese dort nicht machen! ;)


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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon Ekatus Atimoss am Sa 4. Nov 2017, 19:28

Ob es der Mechaniker zugibt ist die andere Frage. "Sie dürfen nicht alles glauben, was im Internet steht". :mrgreen:
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon kurvenparker am Sa 4. Nov 2017, 21:51

LupoII hat geschrieben:
Silence hat geschrieben:
Nachtrag: da wo ich meine Enni kaufte, wusste selbst der nachweislich hochdotierten Motorradmechatronikermeister nicht, das bei der Efi die Ventile nicht eingestellt werden müssen ... Das sagte ich ihm erst bei Abholung und Nachfrage nach den Arbeiten und Kosten für die Erst Inspektion. Ich ließ diese dort nicht machen! ;)


Da muss sich ja ein Mechaniker extrem blöd vorkommen rsp. schämen, wenn der Kunde mehr weiss als er selbst.

Gruss



Ach wo...manche sind sich für nichts zu blöd 8-)
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon eby_at am Sa 4. Nov 2017, 23:13

Tja was Schulungen angeht so hatte zumindeste jener österreichische Händler aus dem nördlichen Niederösterreich "Dessen Namen man nicht sagen darf" eine "Typenschulung" dh indische Techniker kamen nach Rudas und brachten ihnen das werkeln an den Enfields bei (so stands zumindest auf seiner HP)
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon manfredfreiburg am So 5. Nov 2017, 08:05

Also inhaltlich kann ich hier nichts beitragen. Reine Vermutungen wurden ja schon genug geäußert (zu wenig Fakten, finde ich).
Mal was Nachdenkliches dazu: klar möchte auch ich mein mopped bei einem guten und vor allem erfahrenen Händler nicht nur kaufen, sondern vor allem warten und ggf reparieren lassen (wie bekannt habe ich weder Spaß noch Platz noch Zeit, das alles selbst zu tun).
Insbesondere ist mir (auch) das erfahrene Ohr eines RE-erfahrenen Schraubers wichtig, das wird heute mit der ganzen Elektronik gerne unterschätzt.
Gleichzeitig steigt (unter anderem durch Leute wie mich) der RE-Marktanteil in Deutschland stark an. Dementsprechend wächst (hoffentlich) auch das Händlernetz und wird dichter, was uns eigentlich freuen sollte.
In der Übergangszeit ergibt sich zwingend, dass bei diesen Neuen der tiefe und oft intuitive Erfahrungsschatz (noch) nicht vorhanden ist.
Aber war das denn bei den anderen, den "alten Hasen" und "Platzhirschen" unter den Händlern nicht irgendwann auch mal so? Ich kenne nur wenige der neuen Händler, aber von diesen sind alle ausnahmslos erfahrene Motorradmechaniker, wenn auch auf anderen Marken, haben RE in ihr bereits bestehendes Angebot dazu aufgenommen. Haben die nicht auch Anspruch auf eine faire Chance?
Manchmal muten Diskussionen hier im Forum fast schon "religiös" an.
In unterstelle diesen Neuen zumindest Interesse: an der Marke, an Motorrädern und an dem Auf- oder Ausbau einer auskömmlichen Existenz. Es mag darunter auch "Palettenschubser" geben, die nur verkaufen wollen ....... und danach die Sintflut.... denen die Marke und die Kundenbindung egal ist.
Das werden aber Ausnahmen sein & bleiben, die schnell wieder vom Markt verschwinden. Die anderen werden selbst und aus eigenem Interesse daran arbeiten, sich stetig zu verbessern und in dem RE-Nischenmarkt zu etablieren und sich im Umfeld/in der Region einen guten Namen zu machen.
Ich beobachte das wohlwollend und freue mich darüber.
Lieben Gruß von Manfred (auf Classic Chrom EFi, Bj. 2016 - natürlich mit Schirmchen!) 8-)
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon Silence am So 5. Nov 2017, 08:25

Das werden aber Ausnahmen sein & bleiben, die schnell wieder vom Markt verschwinden. Die anderen werden selbst und aus eigenem Interesse daran arbeiten, sich stetig zu verbessern und in dem RE-Nischenmarkt zu etablieren und sich im Umfeld/in der Region einen guten Namen zu machen.
Ich beobachte das wohlwollend und freue mich darüber.


Das können wir uns nur wünschen, denn auch ich möchte noch in einigen Jahren meine Efi bei sog. Vertragshändlern gut aufgehoben wissen und es muss nicht unbedingt einer der bisher Etablierten sein.

Ich finde es aber sehr wichtig, neben dem vielen und berechtigten Lob für die "Bemühten und Fähigen", auch die Erfahrungen aufzuzeigen, die das Gegenteil davon abbilden - ganz im Sinne von Yin und Yang :D

Auch hoffe ich, dass die Letztgenannten hier mit lesen und sich davon etwas annehmen.

Namen von Händlern, die eigentlich "garnicht gehen", sollten meiner Meinung nach aber eher im persönlichen Gespräch ausgetauscht werden.
Gruß,

Chris


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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon Bulli am So 5. Nov 2017, 11:40

Zu diesem Thema habe ich in den letzten 12 Jahren soviel gehört und vor Allem gesehen (miterlebt), dass ich nichts weiter dazu sagen möchte. Wer mir nicht glaubt, soll das gerne tun und weiterhin hoffen, dass "irgendwie" doch alles anders ist/wird. Die Hoffung stirbt bekanntlich zuletzt.....
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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon Silence am So 5. Nov 2017, 11:50

Die Hoffung stirbt bekanntlich zuletzt.....


...und Zuversicht sowie eine gelassene und positive Haltung kommt uns eh immer zu Gute! ;)
Gruß,

Chris


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Re: Die vielen neuen RE Händler

Beitragvon DerspitzeHans am So 5. Nov 2017, 13:26

Für eine vernünftige Betreuung und Wartung springt bei der Marke und der derzeit sich abzeichnenden Modellpolitik einfach zu wenig raus. Die Dealer müssen schließlich davon leben können.
Solche Typen wie Flo, die für die Marke oder Mechanik brennen wird es in Zukunft nicht mehr geben.
Motorräder werden derzeit eh meist zur Bewältigung der Midlife Crisis oder zum Hobby bewegt, will heißen von Graubärtigen. Wenn es überhaupt noch eine „Masse“ gibt bei motorisierten Zweirädern, sind es Roller.
Auch die Jugendlichen werden mehr und mehr „ Mokick Autos“ (diese 45km/h Kisten) kaufen, damit die Frisur hält. Und selbst die großen japanischen Hersteller dünnen ihr Programm mächtig aus. Suzuki bietet keine Trude mehr, Kawa hat keine Cruiser mehr, weil die Viagrakundschaft eine Harley Davidson braucht.

Das Überleben dieser Marke ist nur noch eine Frage der Zeit.
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